Einführung: Eine Marke voller Glanz und Tradition
Die CHRIST-Gruppe, die die drei Einzelhandelsmarken CHRIST, VALMANO und BRINCKMANN & LANGE umfasst, ist seit 1863 ein führender Anbieter von Uhren und Schmuck in Deutschland. Heute ist das Unternehmen Teil der Morellato Group, einem italienischen Schmuck- und Uhrenhersteller. Vom kleinen Frankfurter Juwelier hat sich CHRIST mit 2.000 Mitarbeitern zu einem führenden Multichannel-Anbieter unter den Juwelieren im deutschsprachigen Raum entwickelt. Das Unternehmen verbindet Tradition und Service und setzt Maßstäbe in der Schmuck- und Uhrenbranche.
Mit über 37.000 Artikeln im Sortiment, von denen 16.000 im Online-Shop verfügbar sind beweist CHRIST eindrucksvoll seine Vielfalt. Das starke Portfolio an Eigenmarken, das 60 % des Umsatzes ausmacht, umfasst CHRIST, CHRIST X YOU, FAVS, Guido Maria Kretschmer, GUIA, GMK, ESPRIT, YAMOKO und Jette. Insbesondere die mehr 200 stationären Geschäfte zeigen die starke und erfolgreiche Präsenz im Einzelhandel. Diese Vielfalt ermöglicht es CHRIST, eine breite Zielgruppe anzusprechen und stets aktuelle Trends auf allen Kanälen zu bedienen. Von hochwertigen Ringen und funkelnden Halsketten bis hin zu edlen Uhren wird eine breite Palette an Produkten geboten.
CHRIST gehört zu den Unternehmen, die es schafft, die Online- und Offline-Welt zu vereinen und seinen Kunden unvergleichliche Einkaufserlebnisse zu bieten. Ob im Ladengeschäft oder im Online-Shop – CHRIST ist immer nah am Kunden und versteht es, dessen Bedürfnisse zu erfüllen.
Herausforderungen: Die Reise zum effizienten Multichannel
Um seine Position als führender Multichannel-Juwelier langfristig zu festigen, hat CHRIST gezielt wichtige Schritte unternommen, einschließlich der Implementierung eines Product Information Management (PIM) System. Seit 2019 nutzt das Unternehmen die PIM-Lösung von ATAMYA. Die Expansion und der wachsende Anteil an Eigenmarken erforderten eine zentrale Lösung. Zuvor war die Produktdatenpflege dezentral organisiert, was zu fehlerhaften Daten und ineffizienten Prozessen führte. Mit dem wachsenden Sortiment und dem erweiterten Markenportfolio wurde das Produktdatenmanagement zunehmend komplexer, da ein einheitlicher Prozess zur Sicherstellung der Datenqualität fehlte. Diese Herausforderungen führten dazu, dass von der Artikelanlage bis zur Veröffentlichung im Onlineshop wichtige Informationen verloren gingen.
CHRISTs Juwelierskompetenz, die sich auf die Materialität ihrer Produkte bezieht, machte es notwendig, ein Datenmodell mit der Einführung des PIM-Systems präzise danach zu definieren und zu pflegen. Im Schmuckbereich mussten zahlreiche spezifische Produktattribute wie Material (Gold, Silber, Edelstahl, Perle, Diamant, Farbstein) und deren Unterkategorien wie Wertigkeit, Optik, Farbe und Qualität detailliert erfasst werden.
Eine konsistente und qualitativ hochwertige Datenpflege sollte die Basis für die Übersetzung in sieben verschiedenen Sprachen sein, um den internationalen Kundenanforderungen gerecht zu werden. Anpassungsfähigkeit ist dabei besonders wichtig, da das Unternehmen schnell auf Marktveränderungen reagieren und stets aktuelle und genaue Daten bereitstellen muss.



